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UTA 02|12|2008

Am Samstag sind wir gemeinsam nach Salt Lake City gefahren. Die Hauptstadt Utahs und gleichzeitig in fester Hand meiner Schwester ähhh der Mormonen.

SLC ist fast komplett von Bergen umringt. Die Stadt selbst ist sehr flach. Wenn man also aus einem Canyon auf die Stadt zufährt sieht man eine "schöne" Dunstwolke, die über der Stadt hängt. SLC ist eigentlich eher unspektakulär. Wir kamen am Olympiastadion vorbei, das jetzt der Football-Mannschaft der University of Utah eine Heimat bietet. Der innere Stadtkern ist sehr zentralistisch auf den Mormomentempel angelegt. Allerdings ist der Tempel wesentlich kleiner als ich gedacht habe.

In der Bildmitte sieht man die kleinen Spitzen des Tempels. Interessanter ist aber das riesige Hochhaus dahinter. Das ist die Verwaltungszentrale der Mormonen. Und die macht doch eher deutlich, dass "The Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints" (wie die Mormonen offiziell heißen) eher ein Konzern als eine Kirche ist. Die Mormomen sind sehr, sehr gut, wenn es darum geht, Geld von seinen Jüngern einzutreiben. Und das nicht zu knapp. Was interessantes in SLC. Wenn man an einem Zebrastreifen über die Straße will, nimmt man sich eine rote Fahne, die an beiden Seiten bereitliegen, und latscht Fahne schwenkend über die Straße. In Deutschland müsste man wohl nach jedem Wochenende die Fahnen neu aufstocken, da sich jeder Betrunkene eine mit nach Hause nehmen würde. Trinken ist das nächste Stichwort. Da die Mormonen Alkohol ziemlich uncool finden, darf man im ganzen Staat nur zwischen 12 und 18 Uhr in speziellen Geschäften Alkohol kaufen. In eine Bar kommt man nur, wenn man den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 45$ (in Park City 30$) bezahlt. Was für Einheimische ja nicht so tragisch ist, wird für Touristen aber eine echt ärgerliche Angelegenheit. In der Innenstadt waren wir Sushi essen und haben uns anschließend in "The Rocky Mountain Chocolate Factory" noch einen Nachtisch gegönnt. Ich hab eine Art große Salzstange die in Schokolade getaucht war. Sehr lecker. Salzig und Süß. SLC ist eigentlich nicht besonders spektakulär und bietet auch kaum Sehenswürdigkeiten. Da gefällt mir Denver doch um einiges besser. Das einzige Plus von SLC sind die Berge, die hier wirklich bis an den Rand der Stadt ragen.
Hier mal zum Überblick die ganze Familie Carlile + Josh.

Von Links. Lindsey, David, Cindy, Jeff und Josh. Wie ja schon erwähnt, ist die Jeremy Ranch (Das Wohngebiet) extrem edel. Alle Häuser sind nur vom feinsten. Was mir besonders aufgefallen ist, dass in dem Wohngebiet sehr viele Häuser einen eigenen Basketballcourt hatten. Und nicht einfach ein Korb vor der Garage. Nein, ein komplett umzäunter Platz mit Linien und Flutlicht. Ich hab mindestens 10 solcher Plätze gesehen.

Am Sonntag gings dann wieder zurück. Freedle ist noch in Salt Lake City, daher hatten Luka, Daisy und ich ein bisschen mehr Platz. In Wyoming lag inzwischen schon eine dünne Schneeschicht. Aber der meiste Schnee wird hier von dem peitschenden Winden verblasen. Als wir über die weiten Wyomings fuhren, war der Wind so stark, dass der ganze Schnee fast wie Nebel gewirkt hat. In Denver lag gestern auch noch ein bisschen Schnee. Heute ist aber alles wieder geschmolzen.
Zur Zeit ist Josh ziemlich mit der Planung für das Jeep Shooting beschäftigt. Ca. jede Stunde ändert sich irgendwas. Beim aktuellen Stand werden wir am Freitag 10 Stunden nach Montana fahren. Mir ist eigentlich alles egal, solange wir nur rechtzeitig am Sonntag Abend in Denver sind. Denn da habe ich Karten für das Avalanche Spiel gegen die Vancouver Canucks. Und das möchte ich auf keinen Fall verpassen!
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Kommentare
n3msw0rld.blogspot.com schrieb am 03|12|2008 - 07:09: "Whoa die Courts sind echt nice!"
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