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Boulder Premiere 07|10|2008



Am Donnerstag war also unsere Premiere in Boulder. Der Tag begann gewohnt stressig. Aufstehen, Turbo DVDs und Premieren Kits verschicken, letzte Besorgungen bei Office Depot machen, Give-Aways sortieren, Gästeliste schreiben, T-Shirts einfrieren...
Dann ging's ab nach Boulder. Da Boulder fast nur aus Studenten besteht, sollte das mit der Stimmung also kein Problem werden. Erstmal holten wir Mike Clarke in Boulder ab. Als wir so draußen warteten kam - Achtung Name Dropping (ND)- Colby West in Gay Personifizierung aus dem Haus gehoppelt. Sein Part in Claim dieses Jahr war zwar ziemlich enttäuschend, dennoch war er der wohl bekannteste Pro Athlete denn ich bis jetzt kennengelernt habe. Vor Clarkes Haus, in dem 5 Jungs wohnen stand auch - ND - Peter Olenicks riesen "Monster" Truck vor der Tür. Der war allerdings nicht zu Hause. Egal, weiter gings zum Kino. Bevor die große Action los ging, galt es noch schnell was zu essen zu besorgen. Boulder ist ein wirklich sehr schönes, kleines Städtchen, dass mich irgendwie an einen typischen Urlaubsort erinnerte. Alles sehr idyllisch wird aber durch die vielen Studenten extrem aufgelockert. Nach zwei Stück Pizza (Was nicht der letzte Junk an diesem Wochenende sein sollte) gings zurück ins Boulder Theater. Banner aufhängen, den Raffle (=Tombola) Stand aufbauen und los gings. Diesmal haben Lindsey und ich die Lose verkauft. Da kommt einiges an Kohle zusammen. Aber bei ca. 100 Preisen und ca. 400 Gästen sind die Chancen ja auch sehr verlockend. Und wenn unter den Preisen zwei paar Ski dabei sind, würde ich mir auch Lose kaufen. Die Jungs hatten mich vorgewarnt, dass Boulder auf jeden Fall die wildeste Premiere sein wird, blöderweise bin ich aber den ganzen Abend irgendwie nicht in Stimmung gekommen. Den Leuten hat's aber gefallen, wobei ich aber auch die allgemeine Stimmung in Denver besser fand. Was ein bisschen genervt hat war die Türsteher-Gestapo. Die Typen waren sowas von streng. Als Wesley (22) ihren Drink Jenny (19) in die Hand gedrückt hat, weil sie auf die Bühne steigen wollte, wurden beide von der Gestapo rausgeschmissen. Aber die Türsteher nervten schon beim Aufbau. Wenn ich mal raus zum Auto bin und vollbepackt mit Sachen vor der verschlossenen Glastüre stand, haben die erstmal so getan, als ob sie einen nicht sehen. Typische Kleinhirne, die sich durch den Job Wichtigkeit verschaffen. Naja, nach der Premiere ging es weiter zur Afterparty im Bacaro. Leider war der Laden schon randvoll mit Schnösel und Tussis, was unter der Ski-Posse natürlich nicht gut ankommt. Deswegen haben wir uns auch ziemlich schnell ein Taxi genommen und sind alle weiter zu einer typisch, amerikanischen studenten WG Feier. Wie in USA üblich, wohnen die WGs nicht in großen Blocks in einer 5 Zimmer-Wg sonder mieten sich ein kleines Häuschen nahe des Campus. Die Häuser sind alle nichts besonderes aber durch die exzessive Nutzung der Studenten werden sie von "nichts besonderes" zu Bruchbuden. Ist mir ein Rätsel, wie die da drin leben können. Alles versifft, kaputt oder sonst wie hinüber. Das Haus sah schlimmer aus als das alte Schick & Schön (Mainz) oder ganz alte East (SW). Da die Amis ja alle mit 18, 19 das studieren anfangen war das Durschnittsalter dem entsprechend niedrig. Das Niveau der Party auch.



Der völlig zerstörte riesen Fernseher sei nur ein Detail. Eine improvisierte Skate-Rampe in einem anderen Raum ebenfalls. Obligatorisch viel irgendwann auch ein ganzes Bierfass durch ein Fenster in den Garten. College... wie im Film!
Irgendwann war das Bier alle und somit praktisch auch die Party. Also latschten Freedle und ich mit ein paar anderen zu Wesley und Georgias Haus. Blöderweise waren wir etwas zu spät dran und die besten Schlafplätze waren schon alle belegt. Also vertrieben wir uns noch in der Küche die Zeit bis wir müde genug waren um auf dem Fussboden zu pennen. Herrlich. Ein Bademantel aus Decke und ein längliches Kissen als Kissen/Matratze. Lindsey und Josh sind nach dem Film nach Denver gefahren. Wo Kyle gepennt hat, weiß ich bis heute nicht. Nach unglaublich erholsamen "Schlaf" kam der Morgen und Kyle. Also brachen wir zu unserer direkten Reise nach Aspen zum Meeting auf. Dazu gibts aber einen eigenen Eintrag.

Noch was witziges/bescheuertes nebenbei:



Busch ist das Billigbier von Anheuser & Busch und hat den dämlichsten Werbeslogan, den ich jeh gesehen habe: "Cold as a Mountain Stream, Smooth as its Name"... SMOOTH AS ITS NAME????????? Busch???? Smooth = weich????? Von der Tarnlackierung mal ganz abgesehen...

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schui ©shoeee.de 2008 | www.shoeee.de | admin