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Representing Deutschländ! 03|07|2008



Zur Zeit ist Stefan Thomas zu Besuch. Stefan ist einer unserer besten Fahrer und er wird dieses Jahr einen ziemlich geilen Part in Turbo bekommen. Stefans Mutter stammt aus Deutschland, genauer aus Wetzlar. Mal wieder ein Beweis dafür wie klein die Welt doch ist. Stefan ist ziemlicher Idealist was das Skifahren angeht. Ich hab mich gestern mit ihm ein bisschen unterhalten und für ihn gibt es nichts wichtigeres als in den Bergen zu sein. Er macht sich nicht viel daraus, möglichst viel Geld zu verdienen und sich zu vermarkten. Im Moment muss er sogar den Sommer über noch arbeiten, damit er genug Geld für die Wintersaison übrig hat. Er fühlt sich also mehr mit den Ski-Bums verbunden als mit den schweren Jungs ala Dumont oder Hall.

Von mir gibt's zur Zeit wenig zu berichten. Außer das ich krank bin. Eine klassische Erkältung hat mich erwischt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Erkältung auf die ganzen Klimaanlagen in Geschäften, Autos und im Büro zurückzuführen ist. Naja, jetzt sitz ich halt mich schwerem Kopf und triefender Nase im Büro und schütte mir literweise Flüssigkeit in den Körper. Viel kann man da ja eh nicht machen, außer es aussitzen...
Zur Zeit arbeite ich an ein paar Ideen für unsere neuen Merchandise Klamotten. Es ist ziemlich schwierig die goldene Mitte zwischen gutem Design und dem Anspruch des deutlichen Brandings zu treffen. Mal sehen, wo wir da am Ende landen. Für den Film nehmen so langsam immer mehr Segmente Formen an. Bald kann ich dann mit den Motion-Graphics dafür anfangen. Nächste Woche fliegen Josh und Freedle aber erst noch mal zum Mount Hood nach Oregon um noch eine letzte Park Session zu filmen. Heißt also sturmfreies Büro für Kyle und mich.

Jetzt noch ein bisschen Volkskunde:
Der Amerikaner und sein Auto. Das ist im Moment ein interessantes Thema. Die steigenden Ölpreise machen auch vor Amerika nicht halt, was einen rasanten Preisanstieg von ungefähr 400% beim Benzin in den letzten drei Jahren zur Folge hat. Im Moment zahlt man hier rund 4 Dollar für eine Gallone. Wenn man dagegen mal unseren Benzinpreis daneben stellt, müsste der Ami 10 Dollar für eine Gallone bezahlen. Die Amis jammern also noch auf hohem Nivau. Aber immerhin haben die Amis so langsam begriffen, dass es so nicht weitergeht. Deshalb hab ich hier schon viele Stimmen darüber gehört, dass die Leute ihre großen Trucks verkaufen wollen. Kyle zB. ist gerade dabei, sein Spritmonster zu verkaufen. Trotzdem sieht man hier aber immer noch unendlich viel Pick-Up Trucks die sich durch die Straßen wälzen. Besonders Denver könnte ein vernünftiges S-Bahn System nicht schaden. Es gibt hier so viele Vororte von denen die Arbeiter nach Downtown pendeln, dass es für die Natur und für die Menschen selbst extrem angenehmer wäre.

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Kommentare

Sven schrieb am 04|07|2008 - 09:08:
"Ja ja die Amis! Erste Anzeichen für ein Umdenken konnte ich 2006 schon an der Ostküste beobachten. Das ganze verschärft sich nun zunehmends, insbesondere da die Kaufkraft der Amis sinkt, oder sollte ich besser sagen die Bonität? :-) Jetzt geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition bei den Elektroautos zu schaffen. Hier ist GM sogar gut dabei, im Gegensatz zu BMW, die bisher kaum Kooperationspartner gefunden haben. Die Karten könnten also völlig neu gemischt werden. Dennoch bleibt die Frage wohin mit den ganzen US Autos. Es wird fleissig produziert - auf Halde... We'll see! Sven"

Henni schrieb am 03|07|2008 - 18:31:
"Hab in der New York Times gelesen (ja, ich kann lesen), dass die Amis gerade so revolutionäre Dinge wie Busse, Mitfahrgelegenheiten oder (jetzt kommts) Fahrräder für sich entdecken. Außerdem ist seit letztem Monat nicht mehr ein als Truck gelistetes Fahrzeug auf Platz eins der meist verkauften Fahrzeuge sondern ein PKW. Nice to see that rising oil prices make the people change their behaviour"



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schui ©shoeee.de 2008 | www.shoeee.de | admin